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24. Sea world und bush gardens…

waren Programm für die nächsten 2 Tage. Also ging es heute voller Vorfreude auf Shamu, dem Orca oder fälschlicherweise auch Killerwal genannt, auf nach Sea World. Nur ca. 5 Minuten von unseren Hotel entfernt liegt dieser Vergnügunspark. Eine Mischung aus Shows, Aquarium und Achterbahnen. Angekommen hieß es erst mal wieder bezahlen für den Parkplatz. 10 Dollar sind hier anscheinend der allgemeine Pauschalpreis, wie sich noch bestätigen sollte. Es hätte auch die Möglichkeit gegeben mit einem Shuttle Bus hinzufahren, aber wir haben uns dagegen entschieden, weil man für die Rückfahrt dann wieder ein Taxi bräuchte und wir flexibel sein wollten. Man weiß ja nie wie lange man bleibt und wo man dann noch evtl. hin möchte. Hier war dann auch ein richtig großer Parkplatz (auch geeignet als Landebahn für jeden Airbus, wenn bloß die großen Schilder nicht wären), was sich später noch rächen sollte, weil keiner von uns beiden sich genau gemerkt hatte bei welchem Buchstaben & Nummer wir stehen. Nur soviel, wir haben am Nachmittag ca. 20 Minuten gesucht bis wir unser Auto Dank Schlüsselfernbedienung und Hupsignal wieder gefunden hatten. Alles war perfekt organisiert, und die Autos fuhren in einer Reihe auf den Platz, wo Sie eingewiesen wurden. Es konnte losgehen in unseren ersten Disney Park. Obwohl, ganz Orlando ist Disney. Selbst die Verkehrsschilder zeigen einem nur an wo welcher Park ist, und die ganze Stadt lebt direkt oder indirekt von Disney.

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Gleich nach dem Eingang kann man elektrische Rollis und Kinderwagen mieten, was erstaunlich viele Leute in Anspruch nehmen. Aber oft offensichtlich nicht nur aus gesundheitlichen Gründen, sondern weil es Ihnen nur zu anstrengend ist ihre Pfunde selber per Pedes zu tragen. Was sollen wir beiden Vollblutsportler da bloß sagen?! Also spurteten wir durch zur Delphinshow und mussten erleben, dass 30 Minuten vor Beginn der Einlass schon dicht war. Keine Chance mehr rein zukommen. Auch charmantes Flunkern half nichts.  Also weiter zum Delphinbecken mit Unterwassergalerie. Dort gab es kleine Kunststücke von den Delphinen und Erklärungen von den Trainern zu sehen und zu hören. Danach weiter zur Wasserrutsche mit eingebauter Miniachterbahn und dann Anstehen für die Delphinshow. Nach 45 Minuten Warten ging es rein und die Show begann. Wirklich toll mit welcher Perfektion die Show hier abläuft. Unbedingt anschauen!! Und danach zum Highlight: Der Show mit Shamu. Ein riesen Spektakel. Wir haben es natürlich auf Video aufgenommen, wie sich das für gute Touristen gehört. Gegen 17 Uhr waren wir dann reif für den Hotelpool. Die Füße taten weh wie noch nie und ich hatte mir das Gesicht total verbrannt. Jetzt weiß ich warum die Leute sich schon auf dem Parkplatz in der Früh eingecremt haben! Und warum sagt einem niemand, dass diese sch… Vergnügungsparks so verdammt groß sind?! Also ab Richtung Hotel, noch Essen besorgt, bei Checkers (leckere Burger – Die Besten!!) kurz zu Walmart und noch ein Haus auf dem Kopf stehend fotografiert ;) .

Und weiter geht’s am nächsten Tag in den Tier und Vergnügunspark Bush Gardens in Tampa. Ja ich weiß… Tampa ist nicht Orlando. Aber nachdem wir die Parks schon vorgebucht hatten, und am Memorial Day nicht mit 100.000 Anderen in dem Park überall stundenlang anstehen wollten, mußten wir halt heute mal kurz zurückfahren nach Tampa. Aber die 2 Stunden Autofahrt vergehen wie im Flug. Autofahren ist hier wirklich sehr entspannt, im Gegensatz zu Deutschland. Um kurz nach zehn Uhr morgens kamen wir also dort an und zahlten wie immmer 10 $ Parkgebühr. Dann ging es mit einem Shuttle Train/Bus flott zum Eingang. Gegründet wurde Bush Gardens von 2 deutschen Brüdern in den 20er Jahren als reiner Tierpark. Heute ist es ein Mischmasch aus Achterbahnen, Afrika und allen möglichen Tieren. Besonders schön die weißen Tiger. Nachdem ich ein Sonnenspray, Schutzfaktor 70, und ein Stirncappy zum Schutz meiner verbrannten Denkerstirn gekauft hatte verschafften wir uns einen Überblick bei einer Fahrt mit der Hochseilbahn quer durch den Park. Am anderen Ende angekommen pilgerten wir Richtung Eingang zurück. Dazwischen liegen nur noch eine Fahrt auf den Wild River, eine Achterbahnfahrt (davon gibt es ganze 5 Stück, von leicht bis brutal, hängend oder sitzend in den Abgrund) und eine echt nasse Wasserrutsche, bei der die Zuschauer auch ein Vollbad nehmen können. Einige wilde Tiere, wie Elefanten, weiße Tiger, Echsen, Antilopen, Giraffen, Zebras und Krokos, sowie eine Rundfahrt mit einer Western Bimmelbahn,  rundeten unseren Parkbesuch ab. Ich glaube da lohnt sich ein Jahrespass ;) .


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Juli 4, 2008

23. Driver License und Gators…

Heute morgen ging es früh zur Führerscheinstelle in Pinellas Park, um den Führerschein für Florida zu machen. Den braucht man hier für alles. Egal ob man Alkohol kaufen will oder mit Kreditkarte bezahlt im Supermarkt (Zufallsprinzip), in der Bank und wenn man ein Auto anmelden will oder irgendwelche Amtsgänge hat. Ach und Auto und Motorboot darf man auch damit fahren. Ohne Driver License geht nichts. Das ist hier der Ausweis, wie in Deutschland der Personalausweis. Da wir beide einen deutschen Führerschein haben, müssen wir nur einen Theorietest machen. Die Adresse konnte TomTom zwar erst nicht finden, aber Dank Google Earth und Internet hatten wir das Büro recht schnell erreicht. Nach kurzen Warten kamen wir auch schon an die Reihe. Den Termin hatten wir bereits einige Wochen vorher übers Internet gemacht. Ist unbedingt zu empfehlen! Die Dame war total nett und die ganze Prozedur mit unseren Daten und dem Sehtest war in knapp 20 Minuten erledigt. Dann ging es an die Computer um den theoretischen Test zu machen. 20 Fragen zu den Verkehrsregeln, Strafen und insbesondere den Themen Alkohol und Schulbus. Danach 20 Fragen zu den Verkehrszeichen. Alles in allem total simple der Test. Sollte kein Problem sein, wenn man mal in das Schulungsheft geschaut hat. Einziges Problem war: Der Test ist nur in Englisch oder Spanisch. Da hatte Anja schlechte Karten, weil ihr Englisch noch in den Kinderschuhen steckt und Sie deshalb viele Fragen erst gar nicht richtig verstanden hat. Leider hatte Sie dann auch bei Frage 18 die maximale Fehlerzahl erreicht. Das war natürlich Pech. Knapp vorbei. Aber für Anja war es eh nur mal ein Versuch ob es klappen könnte mit ihren Anfängerenglisch. Sie hätte den Test auch noch einmal mit einem Übersetzer machen können, aber dafür ist Sie zu stolz. „Wenn, dann richtig auf Englisch!!“ Ok, kein Problem. Macht Sie den Test halt im Herbst noch einmal. Bis dahin wird ihr Englisch schon um einiges besser sein. Dann klappt’s auch mit dem Führerschein. Bei mir lief alles glatt und so hatte ich nach einer halben Stunde und dem Bezahlen von 23 Dollar meine Führerscheinbestätigung, gültig für 30 Tage, in der Tasche. Der richtige Führerschein geht mit der Post in den nächsten Tagen an unsere amerikanische Adresse.

  

Jetzt mussten wir erst mal was gegen Anjas Frust tun und fuhren weiter nach Orlando mit einem Zwischenstop bei Dennys auf ein paar Pancakes. Auf der Interstate hatten wir dann noch ein kleines Schockerlebnis, als vor uns ein ca. 1,20 m langes Kantholz quer auf der Fahrbahn lag und das bei voller Geschwindigkeit. Ausweichen ging nicht mehr, weil rechts und links von uns Autos waren. Also Augen zu und möglichst in der Mitte drüber gefahren. Es gab zwar einen ganz schönen Schlag und lauten Knall, aber die Reifen waren noch heil. Das Auto übrigens auch soweit wir das später überprüfen konnten. Es ist schon Wahnsinn, wieviele zerfetzte Reifen man in Florida am Fahrbahnrand sieht. Beinahe hätten wir auch noch dazu beigetragen.

Kurz vor Orlando dann ist der bekannte Gatorland Park. Also ab Krokos schauen. Und da gab es echt kapitale Brocken. Insgesamt ein echt schöner Park mit Live Vorführungen. Für die 22 Dollar Eintritt p.P. absolut empfehlenswert. Wir machten die komplette Rund, einschließlich Bimmelbahn und Show. War echt toll. Nach gut 3 1/2 Stunden ging’s dann weiter zu unserem Hotel in Orlando. Das Quality Inn International Drive war zentral gelegen am gleichnamigen International Drive (der Straße mit den meisten Hotels) und preislich absolut super für das Angebot. 56 Dollar die Nacht. Wir hatten mal wieder Glück und ein super Zimmer Parterre direkt am kleinen Pool bekommen. Ruhige Lage, es gibt was zu schauen, man lernt schnell die Leute kennen (waren komischerweise alles Engländer in dem Block) und wir mußten kein Gepäck die Treppen hochschleppen. Fastfood Läden sind auch reichlich da und sogar zu Fuß zu erreichen. Hier bleiben wir jetzt 3 Nächte. Also wurde heute Abend am Pool und vor dem Zimmer gechillt (Nichtraucherzimmer, wie so oft). Morgen gehts dann ab nach Sea World.

   

Add comment Juni 30, 2008


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