26. Die Keys warten…

Juli 23, 2008

schon auf uns. Aber erst machen wir noch einen kleinen Zwischenstopp in Homestead/ Florida City. Quasi der letzte Punkt vor den Keys. Von South Beach nur ca. 70 Kilometer südlich entfernt. Über den US1 schleichen wir von Ampel zu Ampel bis wir kurz nach 13 h das Motel Travellodge in Homestead erreichen. Gleich voraus: Uneingeschränkt zu empfehlen. Gutes Preis/ Leistungsverhältnis, sauber, voll ausgestattet und freundliches Personal. Heute ist einfach nur ein Ruhetag angesagt. D.h. mal wieder ins Internet gehen und mit der Family skypen, Wäsche waschen und etwas am Pool abhängen.

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Am nächsten Morgen starteten wir Richtung Key West um die 200 Kilometer lange Strecke abzurollen. Wunderschön der Ausblick auf’s Meer, aber auch sehr monoton nach 1-2 Stunden. Bei Robbie’s auf Islamorada gab es eine Pause und wir fütterten die Tarpons. Riesige Fische die über 1,50 Meter lang werden. Der Eimer Fisch kostet 5 $ und die fressen einem wirklich aus der Hand. Man sollte sie also rechtzeitig wegziehen, sonst ist die Hand auch weg ;) . Und aufpassen auf die Pelikane; die wollen nämlich auch ihren Teil abhaben. Weiter auf Marathon wollten wir zu den Delphinen. Aber leider war es schon ausgebucht. Pech gehabt. Vielleicht klappt’s auf dem Rückweg. Also weiter stur geradeaus bis Key West und unserer Pension Angelinas Guesthouse. Eine kleine, ruhige, super schöne Pension mit tropischen Garten und Pool, zentral gelegen nur 2 Blocks von der Duval Street. Besonders erwähnenswert sind die Zimtrollen, die es zum Frühstück gibt und die Tatsache, dass es keinen Fernseher im Zimmer gibt (man soll sich wirklich erholen). Für Key West sollte man übrigens immer vorab reservieren, sonst kann es einem am Wochenende oder in der Hochsaison passieren, dass man auf der Straße steht. Die Preise sind allgemein recht hoch, aber die Nachfrage ist da und die Leute zahlen die Preise, weil Key West halt immer noch ein Highlight ist.

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Die nächsten 2 Tage absolvierten wir alles was so in einem Reiseführer steht. Erst mal zum Most Southern Point (der südlichste Punkt Amerikas, nur 90 Meilen bis Cuba) und Fotos gemacht zum Beweis, dass wir auch hier waren, dann kreuz und quer durch Key West, Hemingway Haus, Leuchtturm, Little White House, Sonnenuntergang am Mallory Square und Abends über die Duval Street schlendern und Kneipen, Harley Davidsons, rosa Taxis, Fahrradtaxis und Amerikaner mit einer Flasche Bier in der Hand (oder einen Drink im Plastikbecher) bewundern. Das ist nämlich nur hier auf Key West erlaubt, Alkohol auf offener Straße zu trinken. Für die Amis ist das die große Freiheit und Urlaub pur. Wir sagen dazu einfach mal; ganz normal wenn man auf Malle oder Ibiza im Urlaub ist. Außerdem ist Key West nach San Francisco das zweite El Dorado aller gleichgeschlechtlichen Pärchen. Auch eine Ausnahme im sonst eher konservativen Amerika. Einen Amtsgang erledigten wir auch noch am Vormittag des zweiten Tages und beantragten unsere Social Security Nummern. War perfekt, denn es war absolut nichts los im Social Office und so hatten wir alles nach 30 Minuten erledigt. Den Nachmittag verbrachten wir dann absolut relaxed an unserem Pool und konnten frische Kokosnüsse knacken, weil an diesem Tag ein paar Männer die Palmen abernteten, damit keiner von den Dingern erschlagen wird. Schmecken lecker so ganz frisch von der Palme. Erst trinken und dann das Kokosmark verspeisen. Bounty ahoi

Auf der Rückfahrt versuchten wir noch einmal unser Glück im Dolphin Center und wurden belohnt. Waren extra früher losgefahren! Für „Meet a Dolphin“ waren noch Plätze frei und so konnte Anja sich ihren Herzenswunsch, endlich einmal einen Delphin anzufassen, erfüllen. Die Gruppen für jede Veranstaltung bestehen immer nur aus max. 8 Personen, und so ist es ratsam rechtzeitig dort zu sein. Für knapp 70 Dollar p.P. konnten wir die Tiere beim Training beobachten und es wurde allerhand zu den Übungen und der Geschichte des Centers, den Delphinen und natürlich dem echten Flipper erklärt. Denn hier wurde damals die Serie gedreht mit Flipper, seinen Kindern und Enkeln. Am Ende konnte Anja dann ihrem Delphin die Hände reichen und war total happy. Die Bilder sagen glaube ich alles. Nach weiteren 2 Stunden Autofahrt erreichten wir unser Motel in Homestead und genossen den Sonnenuntergang mit Parkplatz-Feeling. Der nächste Tag sollte endlich zu den Gators gehen und ca. 40 Kilometer über die berüchtigte „Loop Road“ mitten durch die Everglades.

to be continued

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