kaum zu glauben, aber Weihnachten und Sylvester sind schon vorbei und ein neues Jahr hat begonnen. Die Zeit seit unserer Ankunft in Florida rast einfach nur so dahin. Die Feiertage hier alleine, ohne mein Schatz Anja, waren natürlich nicht ganz so schön. Aber einige deutsche Filme vom Laptop ab auf den neuen HDTV
und ein sehr schönes Weihnachtsessen bei unseren Freunden haben dann doch noch etwas Feiertagsfeeling gebracht.
Der ganze Dezember bestand eigentlich nur daraus die Sachen vom November abzuschließen. So war ich gezwungen die Autoversicherung ein zweites Mal zu machen, weil wir den günstigen Tarif vom November nun leider doch nicht bekommen haben. Fehler von ???. Macht auf jeden Fall 300 $ mehr in 6 Monaten. Haben uns ganz schön darüber geärgert. Aber leider musste ich nach viel Rennerei feststellen, dass die anderen Versicherer noch teurer waren. Dann gab es noch mehrere Besuche bei der Bank, weil meine Schecks an eine falsche Adresse verschickt wurden und nie bei mir ankamen. Und ohne Schecks geht hier nun mal gar nichts. Als ich die Schecks dann endlich hatte, galt es herausfinden wie ich Strom- und Wasseranbieter dazu bringe die monatliche Rechnung direkt vom Bankkonto abzubuchen. Dafür braucht man nämlich einen voll ausgestellten Scheck, den man als ungültig / Void kennzeichnet und dann mit einem Begleitschreiben und allen persönlichen Daten an den jeweiligen Anbieter per Post schickt. Und mit etwas Glück wird die Rechnung in 1-3 Monaten automatisch abgebucht. Funny! Isn’t it. Nur wissen muss man’s halt. Die neue Waschmaschine machte bei mir schon beim ersten Waschversuch schlapp (bin ja jetzt Hausmann
, noch!), irgend etwas ist abgebrochen wie sich später herausstellte und musste repariert werden. Dauerte auch 2 Wochen und 3 Besuche vom Techniker. Und dann gab es da noch 100.000 Kleinigkeiten von Einkauf bis Ausstattung und Wohnungsreparaturen.
Im Moment schlage ich mich mit dem amerikanischem Gegenstück des deutschen Lebenslaufes herum. Hier Résumé genannt. Leider ist ein dt. Lebenslauf absolut kein Vergleich dazu. Man könnte sagen das ist wie ein Kurzdiktat und eine Doktorarbeit zu vergleichen. Sitze nun schon seit Längerem mit 2 deutschen Büchern, 3 amerikanischen Büchern zum Thema Job Hunting and Career und unzähligen (denn jeder weiß es noch besser), in meinen Favoriten abgelegten Webseiten zum Thema Résumé da, und bin auf jeden Fall schon ein bischen am Verzweifeln. Ich habe nicht damit gerechnet, dass es sooo schwer ist ein vernünftiges Résumé anzufertigen und dass es mich so viel Zeit kosten würde. Die ganze Auswanderung war dagegen einfach nur Easy. Stressig, aber Easy. Mache drei Kreuze wenn ich damit durch bin!!! Aber Ohne brauche ich mich gar nicht bewerben; das ist das Erste was ein potenzieller Arbeitgeber sehen will, um den Bewerber einschätzen zu können. Und auch der erste große Stolperstein, wo kräftig aussortiert wird. Das Schwierige ist aber leider auch die Tatsache, das man nicht lügen soll (Referenzen werden gewöhnlich per Telefon beim alten Arbeitgeber geprüft), aber auf der anderen Seite gaaaaaanz dick auftragen soll. Denn Bescheidenheit ist hier fehl am Platz. Und diese Gradwanderung in einem vernünftigen und ansprechendem Englisch zu vollziehen bringt mich echt an meine Grenzen. Oder bin ich einfach zu blöd und alle Amerikaner sind Sprachgenies?!? Wer weiß. Nun kann ich mich nicht so ganz entscheiden was besser in mein Résumé passt: Ein Nobelpreis, mehrere Goldmedaillen oder die Erfindung eines neuen Medikamentes. Meine 39 Jahre Arbeitserfahrung im zarten Alter von gerade mal 41 Jahren sind dann glaube ich nicht mehr so wichtig.
Wie ihr seht drehe ich bald ab hier; auf jeden Fall bis dieses blöde Résumé und der dazugehörige Cover Letter fertig sind. Und dann brauch ich noch etwas Hilfe von Fortuna, wenn ich mich auf einen passenden Job damit bewerbe. So long …
P.S.: Glaubt ihr das? Habe gestern am Strand von Coquina Beach einen Holländer samt Wohnmobil aus Holland gesehen. Echt!!









. Und aufpassen auf die Pelikane; die wollen nämlich auch ihren Teil abhaben. Weiter auf Marathon wollten wir zu den Delphinen. Aber leider war es schon ausgebucht. Pech gehabt. Vielleicht klappt’s auf dem Rückweg. Also weiter stur geradeaus bis Key West und unserer 


















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